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| Nürnberg, 24.09.2004 Yves ist 25 Jahre alt. Er hat im Dezember 2003 die letzten Prüfungen des Studiums und der Ausbildung abgeschlossen. Ab Januar 2004 wollte er seine Stelle im Beruf antreten. Da wurde die Blutkrebs-Erkrankung AML (akute myeloische Leukämie) entdeckt. Seither ist er in stationärer Behandlung im Universitätsklinikum Frankfurt. Dort wurde festgestellt, dass eine Stammzellentransplantation seine einzige Rettung war. Es konnte kein genau passender Spender gefunden werden - Yves hat einen sehr selten genetischen Typ. |
![]() Das ist Yves beim Waldspaziergang im Herbst 2003 |
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Da kein genau passender zu finden war, suchte man nach Spendern mit wenigen Abweichungen. Dieser so genannte Mismatch birgt jedoch ein höheres Risiko. In der Datenbank wurden nur zwei Menschen gefunden. Am nächsten kam ein Spendewilliger aus der Schweiz, dem er nun sein Leben verdankt. Yves stimmte dem Rat der Ärzte zu, die seine gute Verfassung und das Risiko gegeneinander abwogen. Im Mai 2004 wurde die Stammzellentransplantation durchgeführt. Schon Tage vor und Wochen nach der Transplantation durchlebte Yves die schwerste Zeit seines Lebens. Die Nebenwirkungen der Medikamente, der Ganzkörperbestrahlung und das sich nur langsam aufbauenden Immunsystem hinderten ihn zu sprechen und zu essen. Er musste künstlich ernährt werden. Mutter und Freundin waren ständig bei ihm. In dieser Zeit schreibt Yves den Menschen eine Nachricht. Er dankt für die große Anteilnahme und ruft auf, die Knochenmarkspenderdateien zu unterstützen. Die Transplantation rettete sein Leben! Ende Juni 2004 erlaubte das Blutbild einen ersten Ausflug auf den Gang des Krankenhauses außerhalb der Quarantäne. Mitte Juli wurde Yves aus dem Krankenhaus entlassen, befand sich jedoch weiter in ambulanter Behandlung. Anfang August folgte die Anschluss-Heilbehandlung in der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg. Anfang September 2004 erlebte Yves den "Tag 100 nach der Transplantation". Danach wird getestet, inwieweit die Medikamente verringert oder sogar abgesetzt werden können, die den Körper vor Abstoßungsreaktionen schützen. Es sieht erst mal gut aus. Yves baut langsam seine Kondition wieder auf. Und er macht Pläne für seine Zukunft! Nürnberg, 05.07.2005 Weihnachten 2004 feierte Yves mit seiner Familie und seiner Freundin. Zu aller Überraschung war sein ehemals glattes Haar nun lockig, fast gekräuselt. Er war viel schmaler als im Juni. Das lag wohl an dem abgesetzten Kortison. Aber er baut konstant und mit großer Selbstdisziplin seine Kondition wieder auf. Alles scheint nach Plan zu verlaufen. Im Februar 2005 ist Yves wieder so kräftig, dass er sich auf seinen Wiedereingliederungs-Job freut, den er Anfang März 2005 antritt. Er kann seine vor der Erkrankung erworbenen Qualifikationen voll anwenden. Zunächst arbeitet er nur 2 Stunden täglich. Mitte April 2005 verlängert er auf 4 und im Juni auf 6 Stunden. Der zeitlich befristet Vertrag läuft im August 2005 aus. Ende Juni bis Anfang Juli besucht er erneut 14 Tage lang die Rehabilitation in Freiburg und wird ohne Befund entlassen. Yves freut sich auf den zeitlich unbefristeten Arbeitsvertrag. Er hat sich gut in seinem Job eingefunden. Auch freut er sich auf das lang ersehnte IKIDO-Seminar. |
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Aufruf von Yves:
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Lassen Sie sich bei unserer gemeinsamen Aktion mit der DKMS typisieren! |
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Eine gemeinsame Aktion Deutsche |
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